Disability Studies bedroht: Kritisch-emanzipatorische Wissenschaft schützen und stärken!

Ein dringender Appell aus Forschung, Lehre und Praxis

Verfassende: Verein Disability Studies Deutschland e.V. | verein@disabilitystudies.de
Arbeitsgemeinschaft Disability Studies (AGDS)

Hamburg/Köln, 01. August 2025

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An die Senatorin der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (BWFG) der Freien und Hansestadt Hamburg, Maryam Blumenthal,

an die Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Ina Brandes

sowie an die Mitglieder der Landeshochschulkonferenz Hamburg, die Mitglieder der Landesrektorenkonferenz der Universitäten in NRW, das Rektorat der Universität zu Köln und das Rektorat der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie Hamburg.1

Disability Studies sind ein transdisziplinäres, international ausgerichtetes und höchst innovatives Forschungsfeld, das traditionelle Sichtweisen auf Behinderung hinterfragt und neue Denkweisen anregt: Im Mittelpunkt steht die Analyse von Behinderung als soziales Phänomen. Ihr Ansatz ist damit gesellschaftskritisch und grundlagentheoretisch angelegt – Behinderung wird nicht als individuelles Defizit verstanden, sondern die gesellschaftlichen Barrieren werden ebenso in den Blick genommen wie die Normierungs- und Normalisierungsprozesse sozialer Ungleichbehandlung. Seit den frühen 2000er-Jahren sind die aus den internationalen Behindertenbewegungen hervorgegangenen Disability Studies auch im deutschsprachigen Raum an verschiedenen Hochschulen und Universitäten vertreten, u.a. das ‚Zentrum für Disability Studies und Teilhabeforschung‘ (ZeDiSplus) in Hamburg, die ‚Internationale Forschungsstelle Disability Studies‘ (iDiS) in Köln oder das ‚Bochumer Zentrum für Disability Studies‘ (BODYS). Es gibt ein breites Spektrum an Forschungsaktivitäten und zahlreiche Lehrangebote, aber bislang keine eigenständigen Studiengänge. Disability Studies verstehen sich als Querschnittsdisziplin; sie entwickeln neues Wissen, Theorien und Methoden, die weit über den traditionellen Behinderungsdiskurs hinausgehen und den Grundsatz „Nichts über uns ohne uns“ praktisch umsetzen. Zentral ist die gleichberechtigte Partizipation von Menschen mit Behinderungen.

Angesichts des aktuellen gesellschaftlichen und politischen Backlashs stehen sowohl Gender & Queer Studies als auch die Disability Studies unter Druck. Dies zeigt sich in systematischen Angriffen auf sexuelle und geschlechtliche Vielfalt sowie inklusive Pädagogik und setzt sich in der Ablehnung gesellschaftskritischer Forschung und Lehre fort. Die Angriffe folgen einem bekannten Muster: Sie beginnen mit der Delegitimierung einzelner emanzipatorischer Disziplinen, um schrittweise das gesamte Spektrum der gesellschaftskritischen Lehre und Forschung zu untergraben. Besonders intersektionale und menschenrechtsorientierte Forschungsansätze sind daher keine Selbstverständlichkeit. Es müssen dringend im deutschsprachigen Raum dauerhafte institutionelle Grundlagen für Disability Studies geschaffen werden – auch um der Demontage kritisch-emanzipatorischer Wissenschaften entgegenzutreten. Zurzeit passiert hierzulande aber genau das Gegenteil, anstatt bestehende Institutionen der Disability Studies zu stärken, sollen sie entweder geschlossen werden oder sind durch radikale Kürzungen bedroht:

Das Zentrum für Disability Studies und Teilhabeforschung (ZeDiSplus) an der Ev. Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie, Stiftung Das Rauhe Haus Hamburg und die damit verbundene bundesweit einmalige Interdisziplinäre Professur für Disability Studies und Teilhabeforschung sollen zum September bzw. Dezember dieses Jahres enden. ZeDiSplus ist seit 2005 eine der ersten Einrichtungen, die Disability Studies in Deutschland institutionell vertreten. Sein drohender Wegfall würde nicht nur eine zentrale Forschungseinrichtung im Norden Deutschlands treffen, sondern auch eine der wenigen Stimmen verstummen lassen, die sich konsequent für Inklusion, Partizipation und menschenrechtsorientierte Forschung und Lehre einsetzen. Das ZeDiSplus hat mit seinen öffentlichen und weitgehend barrierefreien Ringvorlesungsreihen internationale Bekanntheit erlangt. Aus diesen Veranstaltungen sind zahlreiche Publikationen hervorgegangen. Die Professur für Disability Studies hat u.a. mit dem Schattenbericht Hamburg eine konkrete Kritik aktueller staatlicher Politiken in Bezug auf die Inklusion und Partizipation von Behinderung betroffener Menschen entwickelt. Mit der Entwicklung überhochschulischer Zertifikatsstudiengänge leistet das ZeDiSplus Pionierarbeit und einen dringend erforderlichen Beitrag zur inklusiven und transdisziplinären Hochschulbildung.

Die 2004 gegründete Internationale Forschungsstelle Disability Studies (iDiS) an der Universität zu Köln sowie die erste ordentliche Professur für Soziologie und Politik der Rehabilitation, Disability Studies an einer deutschsprachigen Universität – bis 2024 mit bundesweiter und internationaler Sichtbarkeit durch Prof. Dr. Anne Waldschmidt vertreten – sind aktuell durch Sparpläne des Landes NRW in ihrer Existenz bedroht. An der Forschungsstelle werden zentrale, profilbildende Beiträge zu den deutschsprachigen Disability Studies geleistet, u.a. Lehrwerke, ein interdisziplinäres Handbuch Disability Studies, grundlegende Sammelwerke sowie einführende und programmatische Texte. Auch einschlägige Drittmittelprojekte wurden durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und Forschungsprogramme der Europäischen Union gefördert. Der Kölner Ansatz verbindet Sozial- und Kulturwissenschaften auf innovative Weise. Hervorzuheben ist die grundlagentheoretische Orientierung der Professur, die in Verbindung mit den Disability Studies ein einzigartiges Profil innerhalb der deutschen Hochschullandschaft begründet hat. Der wegweisende Lehr- und Forschungsbereich an der Universität zu Köln braucht eine gesicherte Zukunft!

Drohende Konsequenzen

  • Hochschulen und Universitäten sind zentrale Akteurinnen bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und der Förderung einer inklusiven, barrierefreien Gesellschaft. Der Abbau von Disability Studies widerspricht diesem öffentlichen Auftrag.
  • Ohne dauerhafte Strukturen verlieren deutschsprachige Hochschulen und Universitäten den Anschluss an internationale Entwicklungen in den Disability Studies wie in den USA, Großbritannien, den Niederlanden und Skandinavien längst üblich – mit negativen Folgen für internationale Sichtbarkeit, Kooperationen und Drittmittelzugang.
  • Der drohende Abbau der Disability Studies an mehreren Hochschulstandorten gefährdet die kritische Auseinandersetzung mit sozialer Ungleichheit und gesellschaftlichem Wandel im Kontext von Inklusion, Partizipation und sozialer Gerechtigkeit.
  • Die stark reduzierte Institutionalisierung der Disability Studies schwächt die Vielfalt fachlicher Perspektiven und untergräbt die Hochschulen und Universitäten in ihrer Rolle als Orte kritischer und pluralistischer Reflexion.
  • Studierende brauchen mehr und nicht weniger interdisziplinäre und kritische Perspektiven, die für das Verständnis von Behinderung, Diversität, Inklusion und Partizipation im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention entscheidend sind.

Forderungen

Unser Appell richtet sich an alle, die an Universitäten, Hochschulen und in der Wissenschaftspolitik Verantwortung tragen:

  • Erhalt des Zentrums für Disability Studies und Teilhabeforschung (ZeDiSplus) in Hamburg sowie der Internationalen Forschungsstelle Disability Studies (iDiS) in Köln und der dazugehörigen Professuren für Disability Studies.
  • Die Finanzierung von bestehenden Lehr- und Forschungsstrukturen der Disability Studies muss dauerhaft und verlässlich sichergestellt werden.
  • Angesichts des aktuellen reaktionären Backlashs gegen grundlegend demokratische Werte wie Menschenwürde, Gleichheit, Gleichstellung und Diversität, Toleranz, Solidarität und Gerechtigkeit ist nicht der Abbau, sondern der Ausbau des zukunftsweisenden und innovativen Forschungsfeldes Disability Studies das Gebot der Stunde.
  • Das Lehrangebot zu Disability Studies ist in grundständigen und weiterführenden Studiengängen systematisch auszubauen.
  • Nötig ist die strukturelle Einbindung fachlich ausgewiesener Expertise, insbesondere von Wissenschaftler*innen mit Behinderungen in leitender Funktion entsprechend der internationalen Guidelines for Disability Studies Programs der Society for Disability Studies (2004).
  • Damit Disability Studies ihre kritisch-emanzipatorische Perspektive wirksam entfalten können, muss sichergestellt sein, dass sie institutionell unabhängig von den etablierten Strukturen und Disziplinen der traditionellen ‚Behindertenhilfe‘ sind.

Wissenschaft lebt, weil sie streitbar ist und Diversität braucht. Wer ihre kritischen Stimmen verstummen lässt, sägt am Fundament unserer freiheitlichen Demokratie. Die Verteidigung kritisch-emanzipatorischer Wissenschaftsansätze ist daher kein Luxusprojekt, sondern schützt vor wachsenden Tendenzen der Intoleranz und des Hasses – und setzt ein klares Zeichen für die Idee einer offenen, vielfältigen und diskriminierungsfreien Hochschule und Universität.

Sent with Pride – für eine Wissenschaft, die niemanden ausschließt.

Erstunterzeichnende (1. August 2025):

  1. Prof. Dr. i.R. Theresia Degener, Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS), Evangelische Hochschule RWL Bochum
  2. Prof. Dr. i.R. Swantje Köbsell, Alice Salomon Hochschule, Berlin
  3. Prof. Dan Goodley, FBA, PhD, BSc (Hons) School of Education, University of Sheffield, Professor of Disability Studies and Education, iHuman Co-director, Fellow of the British Academy
  4. Raúl Krauthausen, Sozialhelden e.V.
  5. Prof. Robert McRuer, Professor of English, Queer and Crip Cultural Studies and Critical Theory, George Washington University, Washington, USA
  6. Horst Frehe, Staatsrat für Soziales Bremen a.D. und Richter am Sozialgericht a.D.
  7. Prof. em. Lennard J. Davis, College of Liberal Arts and Sciences, University of Illinois at Chicago
  8. Dr. Michaela Koch, Zentrum Gender & Diversity
  9. Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL), Berlin
  10. Prof. Dr. i.R. Gerlinde Renzelberg, Universität Hamburg, Gründungsmitglied & ehem. Leiterin des Zentrums für Disability Studies (ZeDiS)
  11. Prof. Dr. i.R. Anne Waldschmidt, Humanwissenschaftliche Fakultät, Universität zu Köln
  12. Prof. Dr. Hans Wocken, Universität Hamburg
  13. Prof. Tom Shakespeare, Professor of Disability Research, London School of Hygiene and Tropical Medicine, UK
  14. Jürgen F. Bollmann, Propst em. der Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland
  15. Prof. Dr. Andreas Heinecke, Dialogue Social Enterprise
  16. Prof. Dr. Rebecca Maskos, Professur für Disability Studies, Alice Salomon Hochschule, Berlin
  17. Prof. Dr. Sabine Fries, Studiengang Gebärdensprachdolmetschen, HAW Landshut
  18. Prof. Dr. em. Marianne Pieper, Universität Hamburg
  19. Prof. Justin J.W. Powell, Professur für Bildungssoziologie, Universität Luxemburg & Vizepräsident, Luxembourg Educational Research Association
  20. Prof. em. Mark Priestley, Professor of Disability Policy, School of Sociology and Social Policy, University of Leeds, UK
  21. Bertold Scharf, Institut für Digitale Teilhabe an der Hochschule Bremen
  22. Gudrun Kellermann, M.A., Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS), Evangelische Hochschule RWL Bochum
  23. PD Dr. Elsbeth Bösl, Universität der Bundeswehr München
  24. Prof. Dr. Michael Schillmeier, University of Exeter
  25. Prof. Dr. Kathrin Römisch, Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS), Evangelische Hochschule RWL Bochum
  26. Prof. Dr. phil. Miklas Schulz, Stiftung Universität Hildesheim, Institut für Erziehungswissenschaft, Abteilung Angewandte Erziehungswissenschaft
  27. Prof. Dr. Jutta Wedemann, Prorektorin für die Ev. Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie, Stiftung Das Rauhe Haus, Hamburg
  28. Prof.in Dr.in Carla Wesselmann, Hochschule Emden/Leer
  29. Prof. Dr. Michael Zander, Hochschule Magdeburg – Stendal
  30. Prof. Dr. Jasna Russo, Alice Salomon Hochschule Berlin
  31. Prof.in Dr.in Gertraud Kremsner, Universität Koblenz
  32. Fabian Rombach, Doktorand, Universität zu Köln
  33. Dr. Sarah Karim, Lehrkraft für besondere Aufgaben, Humboldt-Universität zu Berlin
  34. Prof. Dr. Gudrun Wansing, Humboldt-Universität zu Berlin
  35. Dr. Carolin Fleischer-Heininger, Deutsches Institut für Japanstudien (DIJ) Tokyo
  36. Prof. Dr. Sigrid Arnade, Honorarprofessorin Alice Salomon Hochschule Berlin
  37. Prof. Dr. Robert Stock, Institut für Kulturwissenschaft, Humboldt-Universität zu Berlin
  38. Prof. Dr. Beate Ochsner, Universität Konstanz, Medienwissenschaften
  39. Prof. Dr. Urte Helduser, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
  40. Dr. Heike Raab, Independent Scholar
  41. Prof. Dr. Birgit Behrisch, Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Pädagogik der Kindheit / Disability Studies, Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin
  42. Mark Zaurov, Interessengemeinschaft Gehörloser Jüdischer Abstammung in Deutschland e.V. (IGJAD)
  43. Dr. Nicole Viktoria Przytulla, Wissenschaftlerin im Bereich Disability Studies und Antidiskriminierung
  44. PD Dr. Nina Mackert, Hamburg
  45. Prof. Dr. Klaus Birnstiel, Vertretungsprofessur für Neuere deutsche Literaturwissenschaft mit kulturtheoretischer Ausrichtung, Ludwig-Maximilians-Universität München
  46. Prof. Dr. Gabriele Lingelbach, Historisches Seminar der Universität Kiel
  47. Prof.’in Dr. Pamela Perniss, Gebärdensprachforschung und -dolmetschen, Universität zu Köln
  48. Prof. Dr. Karen Soldatic, Canada Excellence Research Chair in Health Equity and Community Wellbeing, School of Disability Studies, Toronto Metropolitan University
  49. Prof. Dr. Markus Dederich, Universität zu Köln
  50. Prof. Dr. Matthias Otten, Technische Hochschule Köln
  51. Prof. Dr. Anja Tervooren, Universität Duisburg-Essen
  52. Anemari Karacic, Institut Arbeit und Qualifikation, Universität Duisburg-Essen
  53. Prof. Dr. Robel Afeworki Abay, Gastprofessor Disability Studies, Alice Salomon Hochschule Berlin
  54. Prof. Dr. Tom Bieling, HfG Offenbach
  55. Prof. Dr. Marion Müller, Institut für Soziologie, Universität Tübingen
  56. Dr. Bianca Frohne, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Historisches Seminar
  57. Dr. Marie Hecke, Research Associate am Institut für feministische Theologie, Theologische Geschlechterforschung und soziale Vielfalt der Kirchlichen Hochschule Wuppertal
  58. Johanna Knebel, Doktorandin, Centre for Disability Studies, University of Leeds
  59. Prof. Dr. Karin Harrasser, Kunstuniversität Linz
  60. Dr. Nina Eckhoff-Heindl, Institut für Medienkultur und Theater, Universität zu Köln
  61. Mag. Eva Egermann, FH Kärnten, Disability Diversity und Digitalisierung
  62. Prof. Dr. Mai-Anh Boger, Universität Koblenz
  63. Prof. Dr. Birgit Ulrike Münch, Institut für Kunstgeschichte, Universität Bonn
  64. Dr. Antke A. Engel, Institut für Queer Theory Berlin
  65. Johanna Leidich, Universität zu Köln/HWG Ludwigshafen
  66. Prof. i.R. Dr. Thomas Macho, Humboldt-Universität zu Berlin
  67. Annelen Fritz, Universität Tübingen
  68. Sebastian Marx, Doktorand, Universität zu Köln
  69. Prof. Dr. Mechthild Bereswill, Universität Kassel
  70. Dr. Daniela A. Frickel, Universität zu Köln
  71. Dr. Johannes Görbert, Université de Fribourg
  72. Hannah Kröll, Universität Duisburg-Essen
  73. Prof. Hannah Morgan, Chair in Disability Studies, University of Leeds, UK
  74. Dr. des. Yvonne Wechuli, Universität Kassel
  75. Prof. Julia Watts Belser, Jewish Studies, Department of Theology and Religious Studies, Faculty Disability Studies Program, Georgetown University Washington, DC, USA
  76. Assoc. Prof. Katerina Kolarova, Ph.D., Gender Study Program, Faculty of Humanities, Charles University in Prague
  77. Apl. Prof. Dr. Wolfhard Schweiker, Universität Tübingen
  78. Dr. Sarah Neelsen, Assistenzprofessorin, Université Sorbonne Nouvelle
  79. Prof* Dr* RyLee Hühne, Gender & Diversity in der Informatik
  80. Miro Griffiths, Director of the Centre for Disability Studies, University of Leeds, UK
  81. Brian McGowan, ETH Zürich
  82. Prof. Dr. Heidi Helmhold, Universität zu Köln, Department für Kunst und Musik
  83. Tim Hollenhorst, Universität Siegen
  84. Prof. Dr. Erik Weber, Universität Erfurt
  85. Dr. Kathrin Ganz, Freie Universität Berlin
  86. Simon Ledder
  87. Louisa Veltin, Universität Kassel
  88. Ann Kristin Augst, TU Dortmund
  89. Henrike Buhr, Universität Kassel
  90. Dr.*in Thamar Klein, Universität zu Köln
  91. Prof. Dr. Tanja Nusser, University of Cincinnati
  92. Dr. Angela Wegscheider, Johannes Kepler Universität Linz
  93. Andreas Hechler, Autor und Urenkel eines Opfers der NS-‚Euthanasie‘
  94. Radu Harald Dinu, Assistant Professor of history, Jönköping University (Schweden)
  95. Mag.a Dr.in Astrid Kury, Akademie Graz
  96. Barbara Vieweg, Geschäftsführung Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter – bifos e.V.
  97. Prof. i.R. Heike Ehrig, Düsseldorf
  98. Susanne Groth, Universität zu Köln
  99. Mael Boenig, Universität Kassel
  100. Andreas Sturm, M.A., Universität Koblenz
  101. M. C. Haas, Universität zu Köln
  102. Prof. Dr. Mart Busche, Alice Salomon Hochschule Berlin
  103. Daniel von Orloff, Universität zu Köln
  104. Christian Judith, Diplom Sozialpädagoge, Sozialarbeiter
  105. Prof. em. Georgina Kleege, University of California, Berkeley
  106. Dr. Birte Klingler, Universität Siegen
  107. Dr. Hanna Weinbach, Universität Siegen
  108. Prof. Dr. Olaf Stieglitz, Universität Leipzig
  109. Jane Eschment, Universität zu Köln
  110. Prof. Dr. Nanna Lüth, BdK – Fachverband für Kunstpädagogik, Berlin
  111. Prof. Dr. Ralph J. Poole, Universität Salzburg
  112. Lea Klöpfer, Universität Koblenz
  113. Burak Şengüler, Department Kunst und Musik, Universität zu Köln
  114. a.o. Univ.-Prof. i.R. Volker Schönwiese, Disability Studies Austria (DiStA)
  115. Prof. Dr. Dagmar Hoffmann, Universität Siegen
  116. Prof. Dr. Timm Kunstreich, Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit und Diakonie Hamburg
  117. Prof.in Dr. Monika Schröttle, RWU Hochschule Ravensburg-Weingarten
  118. Dr. Malena Rotter Lechanu
  119. Ass.-Prof. Dr.x Katta Spiel, TU Wien
  120. Rolf Emmerich, Leiter des Kölner Sommerblut-Kulturfestivals
  121. Charlotte Püttmann, Universität zu Köln
  122. Dr. Philipp Seitzer, Universität zu Köln
  123. Julia Dick, Lehrende am Lehrstuhl für Ästhetische Bildung, Universität zu Köln
  124. Friedrich Gabel, IZEW Universität Tübingen
  125. Prof. Dr. Renate Lorenz, Akademie der Bildenden Künste Wien
  126. Prof.* Dr.* Okan Kubus, Hochschule Magdeburg-Stendal
  127. Prof. Dr. Julie A. Panagiotopoulou, Universität zu Köln
  128. Lea Braitsch, Universität zu Köln
  129. Margrit Shildrick, Guest Professor of Gender an Knowledge Production, Stockholms Universitet, Stockholm
  130. Steven Solbrig, Künstler*in u. Theoretiker*in
  131. Hans-Günter Heiden, M.A., Publizist
  132. Kelly Fritsch, Canada Research Chair in Disability, Health, and Social Justice, Department of Sociology and Anthropology, Carleton University, Canada
  133. Dr. Marco Krüger, Universität Tübingen
  134. Prof. Dr. Regina Ammicht Quinn, Ethikzentrum Universität Tübingen
  135. Prof. Albrecht Rohrmann, Professor für Sozialpädagogik mit den Schwerpunkten soziale Rehabilitation und Inklusion an der Universität Siegen, Sprecher des Zentrums für Planung und Entwicklung Sozialer Dienste
  136. Professor Leslie Swartz, Stellenbosch University, South Africa
  137. Prof. Dr. Sandra Fietkau, Ev. Hochschule Ludwigsburg
  138. Dr. Marcus Weisen, Experte, Pôle Européen d’Accessibilité Culturelle/European Centre for Cultural Accessibility
  139. Steffen Hallaschka, Moderator
  140. Dr. Michelle Botha, Stellenbosch University
  141. Barbara Reisinger, Universität Stuttgart
  142. Alexa Dobelmann, Universität Innsbruck
  143. Janice McLaughlin, Newcastle University
  144. Prof. Brian Watermeyer, Stellenbosch University
  145. Anita Prasser, Charité Universitätsmedizin Berlin
  146. Dr. Irmhild Rogalla, Leiterin Institut für Digitale Teilhabe, Hochschule Bremen
  147. Malin Butschkau
  148. Dr.in Katarina Schneider-Bertan, Universität zu Köln
  149. Univ.-Prof. Dr. Michael Ewers, Charité Universitätsmedizin Berlin
  150. Dr. Sabine Rohlf
  151. Prof. Dr. Ulf Liedke, Evangelische Hochschule Dresden
  152. Sasha Kirsten Achtelik, Journalist*in, ehm. Lehre Disability Studies Alice Salomon Hochschule Berlin
  153. Dr. Kirsten Kemna, Kuratorium Deutsche Altershilfe
  154. Prof. Dr. Rahel Puffert, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
  155. Prof. Dr. Lisa Pfahl, Professorin für Disability Studies an der Universität Innsbruck
  156. Learning Disabilities and Autism Research Group at Manchester Metropolitan University, UK
  157. Dagmar Filter, ehem. Leiterin des Zentrums GenderWissen Hamburg
  1. Präsidium der Hochschulrektorenkonferenz, Vorsitz des Wissenschaftsrats, Vorsitz des Bundestagsausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, Sprecher*innen der Fraktionen für Hochschulpolitik, Vertreter*innen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wissenschaftspolitik der Parteien, Verbände der Behinderten- und Inklusionsarbeit sowie der Gender-, Queer- und Disability Studies-Netzwerke. ↩︎