Ein dringender Appell aus Forschung, Lehre und Praxis
Verfassende: Verein Disability Studies Deutschland e.V. | verein@disabilitystudies.de
Arbeitsgemeinschaft Disability Studies (AGDS)
Hamburg/Köln, 01. August 2025
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An die Senatorin der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (BWFG) der Freien und Hansestadt Hamburg, Maryam Blumenthal,
an die Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Ina Brandes
sowie an die Mitglieder der Landeshochschulkonferenz Hamburg, die Mitglieder der Landesrektorenkonferenz der Universitäten in NRW, das Rektorat der Universität zu Köln und das Rektorat der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie Hamburg.1
Disability Studies sind ein transdisziplinäres, international ausgerichtetes und höchst innovatives Forschungsfeld, das traditionelle Sichtweisen auf Behinderung hinterfragt und neue Denkweisen anregt: Im Mittelpunkt steht die Analyse von Behinderung als soziales Phänomen. Ihr Ansatz ist damit gesellschaftskritisch und grundlagentheoretisch angelegt – Behinderung wird nicht als individuelles Defizit verstanden, sondern die gesellschaftlichen Barrieren werden ebenso in den Blick genommen wie die Normierungs- und Normalisierungsprozesse sozialer Ungleichbehandlung. Seit den frühen 2000er-Jahren sind die aus den internationalen Behindertenbewegungen hervorgegangenen Disability Studies auch im deutschsprachigen Raum an verschiedenen Hochschulen und Universitäten vertreten, u.a. das ‚Zentrum für Disability Studies und Teilhabeforschung‘ (ZeDiSplus) in Hamburg, die ‚Internationale Forschungsstelle Disability Studies‘ (iDiS) in Köln oder das ‚Bochumer Zentrum für Disability Studies‘ (BODYS). Es gibt ein breites Spektrum an Forschungsaktivitäten und zahlreiche Lehrangebote, aber bislang keine eigenständigen Studiengänge. Disability Studies verstehen sich als Querschnittsdisziplin; sie entwickeln neues Wissen, Theorien und Methoden, die weit über den traditionellen Behinderungsdiskurs hinausgehen und den Grundsatz „Nichts über uns ohne uns“ praktisch umsetzen. Zentral ist die gleichberechtigte Partizipation von Menschen mit Behinderungen.
Angesichts des aktuellen gesellschaftlichen und politischen Backlashs stehen sowohl Gender & Queer Studies als auch die Disability Studies unter Druck. Dies zeigt sich in systematischen Angriffen auf sexuelle und geschlechtliche Vielfalt sowie inklusive Pädagogik und setzt sich in der Ablehnung gesellschaftskritischer Forschung und Lehre fort. Die Angriffe folgen einem bekannten Muster: Sie beginnen mit der Delegitimierung einzelner emanzipatorischer Disziplinen, um schrittweise das gesamte Spektrum der gesellschaftskritischen Lehre und Forschung zu untergraben. Besonders intersektionale und menschenrechtsorientierte Forschungsansätze sind daher keine Selbstverständlichkeit. Es müssen dringend im deutschsprachigen Raum dauerhafte institutionelle Grundlagen für Disability Studies geschaffen werden – auch um der Demontage kritisch-emanzipatorischer Wissenschaften entgegenzutreten. Zurzeit passiert hierzulande aber genau das Gegenteil, anstatt bestehende Institutionen der Disability Studies zu stärken, sollen sie entweder geschlossen werden oder sind durch radikale Kürzungen bedroht:
Das Zentrum für Disability Studies und Teilhabeforschung (ZeDiSplus) an der Ev. Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie, Stiftung Das Rauhe Haus Hamburg und die damit verbundene bundesweit einmalige Interdisziplinäre Professur für Disability Studies und Teilhabeforschung sollen zum September bzw. Dezember dieses Jahres enden. ZeDiSplus ist seit 2005 eine der ersten Einrichtungen, die Disability Studies in Deutschland institutionell vertreten. Sein drohender Wegfall würde nicht nur eine zentrale Forschungseinrichtung im Norden Deutschlands treffen, sondern auch eine der wenigen Stimmen verstummen lassen, die sich konsequent für Inklusion, Partizipation und menschenrechtsorientierte Forschung und Lehre einsetzen. Das ZeDiSplus hat mit seinen öffentlichen und weitgehend barrierefreien Ringvorlesungsreihen internationale Bekanntheit erlangt. Aus diesen Veranstaltungen sind zahlreiche Publikationen hervorgegangen. Die Professur für Disability Studies hat u.a. mit dem Schattenbericht Hamburg eine konkrete Kritik aktueller staatlicher Politiken in Bezug auf die Inklusion und Partizipation von Behinderung betroffener Menschen entwickelt. Mit der Entwicklung überhochschulischer Zertifikatsstudiengänge leistet das ZeDiSplus Pionierarbeit und einen dringend erforderlichen Beitrag zur inklusiven und transdisziplinären Hochschulbildung.
Die 2004 gegründete Internationale Forschungsstelle Disability Studies (iDiS) an der Universität zu Köln sowie die erste ordentliche Professur für Soziologie und Politik der Rehabilitation, Disability Studies an einer deutschsprachigen Universität – bis 2024 mit bundesweiter und internationaler Sichtbarkeit durch Prof. Dr. Anne Waldschmidt vertreten – sind aktuell durch Sparpläne des Landes NRW in ihrer Existenz bedroht. An der Forschungsstelle werden zentrale, profilbildende Beiträge zu den deutschsprachigen Disability Studies geleistet, u.a. Lehrwerke, ein interdisziplinäres Handbuch Disability Studies, grundlegende Sammelwerke sowie einführende und programmatische Texte. Auch einschlägige Drittmittelprojekte wurden durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und Forschungsprogramme der Europäischen Union gefördert. Der Kölner Ansatz verbindet Sozial- und Kulturwissenschaften auf innovative Weise. Hervorzuheben ist die grundlagentheoretische Orientierung der Professur, die in Verbindung mit den Disability Studies ein einzigartiges Profil innerhalb der deutschen Hochschullandschaft begründet hat. Der wegweisende Lehr- und Forschungsbereich an der Universität zu Köln braucht eine gesicherte Zukunft!
Drohende Konsequenzen
- Hochschulen und Universitäten sind zentrale Akteurinnen bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und der Förderung einer inklusiven, barrierefreien Gesellschaft. Der Abbau von Disability Studies widerspricht diesem öffentlichen Auftrag.
- Ohne dauerhafte Strukturen verlieren deutschsprachige Hochschulen und Universitäten den Anschluss an internationale Entwicklungen in den Disability Studies wie in den USA, Großbritannien, den Niederlanden und Skandinavien längst üblich – mit negativen Folgen für internationale Sichtbarkeit, Kooperationen und Drittmittelzugang.
- Der drohende Abbau der Disability Studies an mehreren Hochschulstandorten gefährdet die kritische Auseinandersetzung mit sozialer Ungleichheit und gesellschaftlichem Wandel im Kontext von Inklusion, Partizipation und sozialer Gerechtigkeit.
- Die stark reduzierte Institutionalisierung der Disability Studies schwächt die Vielfalt fachlicher Perspektiven und untergräbt die Hochschulen und Universitäten in ihrer Rolle als Orte kritischer und pluralistischer Reflexion.
- Studierende brauchen mehr und nicht weniger interdisziplinäre und kritische Perspektiven, die für das Verständnis von Behinderung, Diversität, Inklusion und Partizipation im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention entscheidend sind.
Forderungen
Unser Appell richtet sich an alle, die an Universitäten, Hochschulen und in der Wissenschaftspolitik Verantwortung tragen:
- Erhalt des Zentrums für Disability Studies und Teilhabeforschung (ZeDiSplus) in Hamburg sowie der Internationalen Forschungsstelle Disability Studies (iDiS) in Köln und der dazugehörigen Professuren für Disability Studies.
- Die Finanzierung von bestehenden Lehr- und Forschungsstrukturen der Disability Studies muss dauerhaft und verlässlich sichergestellt werden.
- Angesichts des aktuellen reaktionären Backlashs gegen grundlegend demokratische Werte wie Menschenwürde, Gleichheit, Gleichstellung und Diversität, Toleranz, Solidarität und Gerechtigkeit ist nicht der Abbau, sondern der Ausbau des zukunftsweisenden und innovativen Forschungsfeldes Disability Studies das Gebot der Stunde.
- Das Lehrangebot zu Disability Studies ist in grundständigen und weiterführenden Studiengängen systematisch auszubauen.
- Nötig ist die strukturelle Einbindung fachlich ausgewiesener Expertise, insbesondere von Wissenschaftler*innen mit Behinderungen in leitender Funktion entsprechend der internationalen Guidelines for Disability Studies Programs der Society for Disability Studies (2004).
- Damit Disability Studies ihre kritisch-emanzipatorische Perspektive wirksam entfalten können, muss sichergestellt sein, dass sie institutionell unabhängig von den etablierten Strukturen und Disziplinen der traditionellen ‚Behindertenhilfe‘ sind.
Wissenschaft lebt, weil sie streitbar ist und Diversität braucht. Wer ihre kritischen Stimmen verstummen lässt, sägt am Fundament unserer freiheitlichen Demokratie. Die Verteidigung kritisch-emanzipatorischer Wissenschaftsansätze ist daher kein Luxusprojekt, sondern schützt vor wachsenden Tendenzen der Intoleranz und des Hasses – und setzt ein klares Zeichen für die Idee einer offenen, vielfältigen und diskriminierungsfreien Hochschule und Universität.
Sent with Pride – für eine Wissenschaft, die niemanden ausschließt.
Erstunterzeichnende (1. August 2025):
- Prof. Dr. i.R. Theresia Degener, Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS), Evangelische Hochschule RWL Bochum
- Prof. Dr. i.R. Swantje Köbsell, Alice Salomon Hochschule, Berlin
- Prof. Dan Goodley, FBA, PhD, BSc (Hons) School of Education, University of Sheffield, Professor of Disability Studies and Education, iHuman Co-director, Fellow of the British Academy
- Raúl Krauthausen, Sozialhelden e.V.
- Prof. Robert McRuer, Professor of English, Queer and Crip Cultural Studies and Critical Theory, George Washington University, Washington, USA
- Horst Frehe, Staatsrat für Soziales Bremen a.D. und Richter am Sozialgericht a.D.
- Prof. em. Lennard J. Davis, College of Liberal Arts and Sciences, University of Illinois at Chicago
- Dr. Michaela Koch, Zentrum Gender & Diversity
- Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL), Berlin
- Prof. Dr. i.R. Gerlinde Renzelberg, Universität Hamburg, Gründungsmitglied & ehem. Leiterin des Zentrums für Disability Studies (ZeDiS)
- Prof. Dr. i.R. Anne Waldschmidt, Humanwissenschaftliche Fakultät, Universität zu Köln
- Prof. Dr. Hans Wocken, Universität Hamburg
- Prof. Tom Shakespeare, Professor of Disability Research, London School of Hygiene and Tropical Medicine, UK
- Jürgen F. Bollmann, Propst em. der Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland
- Prof. Dr. Andreas Heinecke, Dialogue Social Enterprise
- Prof. Dr. Rebecca Maskos, Professur für Disability Studies, Alice Salomon Hochschule, Berlin
- Prof. Dr. Sabine Fries, Studiengang Gebärdensprachdolmetschen, HAW Landshut
- Prof. Dr. em. Marianne Pieper, Universität Hamburg
- Prof. Justin J.W. Powell, Professur für Bildungssoziologie, Universität Luxemburg & Vizepräsident, Luxembourg Educational Research Association
- Prof. em. Mark Priestley, Professor of Disability Policy, School of Sociology and Social Policy, University of Leeds, UK
- Bertold Scharf, Institut für Digitale Teilhabe an der Hochschule Bremen
- Gudrun Kellermann, M.A., Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS), Evangelische Hochschule RWL Bochum
- PD Dr. Elsbeth Bösl, Universität der Bundeswehr München
- Prof. Dr. Michael Schillmeier, University of Exeter
- Prof. Dr. Kathrin Römisch, Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS), Evangelische Hochschule RWL Bochum
- Prof. Dr. phil. Miklas Schulz, Stiftung Universität Hildesheim, Institut für Erziehungswissenschaft, Abteilung Angewandte Erziehungswissenschaft
- Prof. Dr. Jutta Wedemann, Prorektorin für die Ev. Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie, Stiftung Das Rauhe Haus, Hamburg
- Prof.in Dr.in Carla Wesselmann, Hochschule Emden/Leer
- Prof. Dr. Michael Zander, Hochschule Magdeburg – Stendal
- Prof. Dr. Jasna Russo, Alice Salomon Hochschule Berlin
- Prof.in Dr.in Gertraud Kremsner, Universität Koblenz
- Fabian Rombach, Doktorand, Universität zu Köln
- Dr. Sarah Karim, Lehrkraft für besondere Aufgaben, Humboldt-Universität zu Berlin
- Prof. Dr. Gudrun Wansing, Humboldt-Universität zu Berlin
- Dr. Carolin Fleischer-Heininger, Deutsches Institut für Japanstudien (DIJ) Tokyo
- Prof. Dr. Sigrid Arnade, Honorarprofessorin Alice Salomon Hochschule Berlin
- Prof. Dr. Robert Stock, Institut für Kulturwissenschaft, Humboldt-Universität zu Berlin
- Prof. Dr. Beate Ochsner, Universität Konstanz, Medienwissenschaften
- Prof. Dr. Urte Helduser, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
- Dr. Heike Raab, Independent Scholar
- Prof. Dr. Birgit Behrisch, Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Pädagogik der Kindheit / Disability Studies, Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin
- Mark Zaurov, Interessengemeinschaft Gehörloser Jüdischer Abstammung in Deutschland e.V. (IGJAD)
- Dr. Nicole Viktoria Przytulla, Wissenschaftlerin im Bereich Disability Studies und Antidiskriminierung
- PD Dr. Nina Mackert, Hamburg
- Prof. Dr. Klaus Birnstiel, Vertretungsprofessur für Neuere deutsche Literaturwissenschaft mit kulturtheoretischer Ausrichtung, Ludwig-Maximilians-Universität München
- Prof. Dr. Gabriele Lingelbach, Historisches Seminar der Universität Kiel
- Prof.’in Dr. Pamela Perniss, Gebärdensprachforschung und -dolmetschen, Universität zu Köln
- Prof. Dr. Karen Soldatic, Canada Excellence Research Chair in Health Equity and Community Wellbeing, School of Disability Studies, Toronto Metropolitan University
- Prof. Dr. Markus Dederich, Universität zu Köln
- Prof. Dr. Matthias Otten, Technische Hochschule Köln
- Prof. Dr. Anja Tervooren, Universität Duisburg-Essen
- Anemari Karacic, Institut Arbeit und Qualifikation, Universität Duisburg-Essen
- Prof. Dr. Robel Afeworki Abay, Gastprofessor Disability Studies, Alice Salomon Hochschule Berlin
- Prof. Dr. Tom Bieling, HfG Offenbach
- Prof. Dr. Marion Müller, Institut für Soziologie, Universität Tübingen
- Dr. Bianca Frohne, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Historisches Seminar
- Dr. Marie Hecke, Research Associate am Institut für feministische Theologie, Theologische Geschlechterforschung und soziale Vielfalt der Kirchlichen Hochschule Wuppertal
- Johanna Knebel, Doktorandin, Centre for Disability Studies, University of Leeds
- Prof. Dr. Karin Harrasser, Kunstuniversität Linz
- Dr. Nina Eckhoff-Heindl, Institut für Medienkultur und Theater, Universität zu Köln
- Mag. Eva Egermann, FH Kärnten, Disability Diversity und Digitalisierung
- Prof. Dr. Mai-Anh Boger, Universität Koblenz
- Prof. Dr. Birgit Ulrike Münch, Institut für Kunstgeschichte, Universität Bonn
- Dr. Antke A. Engel, Institut für Queer Theory Berlin
- Johanna Leidich, Universität zu Köln/HWG Ludwigshafen
- Prof. i.R. Dr. Thomas Macho, Humboldt-Universität zu Berlin
- Annelen Fritz, Universität Tübingen
- Sebastian Marx, Doktorand, Universität zu Köln
- Prof. Dr. Mechthild Bereswill, Universität Kassel
- Dr. Daniela A. Frickel, Universität zu Köln
- Dr. Johannes Görbert, Université de Fribourg
- Hannah Kröll, Universität Duisburg-Essen
- Prof. Hannah Morgan, Chair in Disability Studies, University of Leeds, UK
- Dr. des. Yvonne Wechuli, Universität Kassel
- Prof. Julia Watts Belser, Jewish Studies, Department of Theology and Religious Studies, Faculty Disability Studies Program, Georgetown University Washington, DC, USA
- Assoc. Prof. Katerina Kolarova, Ph.D., Gender Study Program, Faculty of Humanities, Charles University in Prague
- Apl. Prof. Dr. Wolfhard Schweiker, Universität Tübingen
- Dr. Sarah Neelsen, Assistenzprofessorin, Université Sorbonne Nouvelle
- Prof* Dr* RyLee Hühne, Gender & Diversity in der Informatik
- Miro Griffiths, Director of the Centre for Disability Studies, University of Leeds, UK
- Brian McGowan, ETH Zürich
- Prof. Dr. Heidi Helmhold, Universität zu Köln, Department für Kunst und Musik
- Tim Hollenhorst, Universität Siegen
- Prof. Dr. Erik Weber, Universität Erfurt
- Dr. Kathrin Ganz, Freie Universität Berlin
- Simon Ledder
- Louisa Veltin, Universität Kassel
- Ann Kristin Augst, TU Dortmund
- Henrike Buhr, Universität Kassel
- Dr.*in Thamar Klein, Universität zu Köln
- Prof. Dr. Tanja Nusser, University of Cincinnati
- Dr. Angela Wegscheider, Johannes Kepler Universität Linz
- Andreas Hechler, Autor und Urenkel eines Opfers der NS-‚Euthanasie‘
- Radu Harald Dinu, Assistant Professor of history, Jönköping University (Schweden)
- Mag.a Dr.in Astrid Kury, Akademie Graz
- Barbara Vieweg, Geschäftsführung Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter – bifos e.V.
- Prof. i.R. Heike Ehrig, Düsseldorf
- Susanne Groth, Universität zu Köln
- Mael Boenig, Universität Kassel
- Andreas Sturm, M.A., Universität Koblenz
- M. C. Haas, Universität zu Köln
- Prof. Dr. Mart Busche, Alice Salomon Hochschule Berlin
- Daniel von Orloff, Universität zu Köln
- Christian Judith, Diplom Sozialpädagoge, Sozialarbeiter
- Prof. em. Georgina Kleege, University of California, Berkeley
- Dr. Birte Klingler, Universität Siegen
- Dr. Hanna Weinbach, Universität Siegen
- Prof. Dr. Olaf Stieglitz, Universität Leipzig
- Jane Eschment, Universität zu Köln
- Prof. Dr. Nanna Lüth, BdK – Fachverband für Kunstpädagogik, Berlin
- Prof. Dr. Ralph J. Poole, Universität Salzburg
- Lea Klöpfer, Universität Koblenz
- Burak Şengüler, Department Kunst und Musik, Universität zu Köln
- a.o. Univ.-Prof. i.R. Volker Schönwiese, Disability Studies Austria (DiStA)
- Prof. Dr. Dagmar Hoffmann, Universität Siegen
- Prof. Dr. Timm Kunstreich, Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit und Diakonie Hamburg
- Prof.in Dr. Monika Schröttle, RWU Hochschule Ravensburg-Weingarten
- Dr. Malena Rotter Lechanu
- Ass.-Prof. Dr.x Katta Spiel, TU Wien
- Rolf Emmerich, Leiter des Kölner Sommerblut-Kulturfestivals
- Charlotte Püttmann, Universität zu Köln
- Dr. Philipp Seitzer, Universität zu Köln
- Julia Dick, Lehrende am Lehrstuhl für Ästhetische Bildung, Universität zu Köln
- Friedrich Gabel, IZEW Universität Tübingen
- Prof. Dr. Renate Lorenz, Akademie der Bildenden Künste Wien
- Prof.* Dr.* Okan Kubus, Hochschule Magdeburg-Stendal
- Prof. Dr. Julie A. Panagiotopoulou, Universität zu Köln
- Lea Braitsch, Universität zu Köln
- Margrit Shildrick, Guest Professor of Gender an Knowledge Production, Stockholms Universitet, Stockholm
- Steven Solbrig, Künstler*in u. Theoretiker*in
- Hans-Günter Heiden, M.A., Publizist
- Kelly Fritsch, Canada Research Chair in Disability, Health, and Social Justice, Department of Sociology and Anthropology, Carleton University, Canada
- Dr. Marco Krüger, Universität Tübingen
- Prof. Dr. Regina Ammicht Quinn, Ethikzentrum Universität Tübingen
- Prof. Albrecht Rohrmann, Professor für Sozialpädagogik mit den Schwerpunkten soziale Rehabilitation und Inklusion an der Universität Siegen, Sprecher des Zentrums für Planung und Entwicklung Sozialer Dienste
- Professor Leslie Swartz, Stellenbosch University, South Africa
- Prof. Dr. Sandra Fietkau, Ev. Hochschule Ludwigsburg
- Dr. Marcus Weisen, Experte, Pôle Européen d’Accessibilité Culturelle/European Centre for Cultural Accessibility
- Steffen Hallaschka, Moderator
- Dr. Michelle Botha, Stellenbosch University
- Barbara Reisinger, Universität Stuttgart
- Alexa Dobelmann, Universität Innsbruck
- Janice McLaughlin, Newcastle University
- Prof. Brian Watermeyer, Stellenbosch University
- Anita Prasser, Charité Universitätsmedizin Berlin
- Dr. Irmhild Rogalla, Leiterin Institut für Digitale Teilhabe, Hochschule Bremen
- Malin Butschkau
- Dr.in Katarina Schneider-Bertan, Universität zu Köln
- Univ.-Prof. Dr. Michael Ewers, Charité Universitätsmedizin Berlin
- Dr. Sabine Rohlf
- Prof. Dr. Ulf Liedke, Evangelische Hochschule Dresden
- Sasha Kirsten Achtelik, Journalist*in, ehm. Lehre Disability Studies Alice Salomon Hochschule Berlin
- Dr. Kirsten Kemna, Kuratorium Deutsche Altershilfe
- Prof. Dr. Rahel Puffert, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
- Prof. Dr. Lisa Pfahl, Professorin für Disability Studies an der Universität Innsbruck
- Learning Disabilities and Autism Research Group at Manchester Metropolitan University, UK
- Dagmar Filter, ehem. Leiterin des Zentrums GenderWissen Hamburg
- Präsidium der Hochschulrektorenkonferenz, Vorsitz des Wissenschaftsrats, Vorsitz des Bundestagsausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, Sprecher*innen der Fraktionen für Hochschulpolitik, Vertreter*innen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wissenschaftspolitik der Parteien, Verbände der Behinderten- und Inklusionsarbeit sowie der Gender-, Queer- und Disability Studies-Netzwerke. ↩︎